Alexandre Dupont de Ligonnès

Alexandre Dupont de Ligonnès - Dresden / Sachsen

Das Weinbaugebiet Sachsen ist mit etwas über 500 Hektar das zweitkleinste Deutschlands. Das widerspricht in keinster Weise einer langen Weinbautradition und fantastischen Qualitäten, die vor allem aus kleinen, aufwändig terrassierten Weingärten entspringen. Genau aus diesen erzeugt Alexandre Dupont de Ligonnès seine Weine, seit 2016 auf dem gleichnamigen Weingut. 

Der Weg dorthin war abwechslungsreich. 1982 in Paris geboren, aufgewachsen in Bayern mit anschließendem Studium in Heidelberg… und zwar in ostasiatischer Kunstgeschichte. Wie so oft führten schicksalsträchtige Zufälle dazu, dass Alexandre sich dem Wein verschrieb: In Dresden nahm er Tuchfühlung mit dem sächsischen Weinbau auf, was letztendlich in einer Winzerausbildung in Meißen gipfelte.

Seine weinbaulichen Sporen verdiente sich Alexandre dann auf dem auch von uns hochgeschätzten provenzalischen Weingut Château de Roquefort. Raimond de Villeneuve und ihn verband neben bayrischem Background vor allem das Streben nach biodynamischen Weinbauprinzipien. Als Alexandre dann jedoch das verlockende Angebot erhielt, auf Teilen des königlichen Weinbergs zu Wachwitz eigenen Wein anzubauen, führte kein Weg an einer Rückkehr nach Sachsen vorbei. 

Hier bewirtschaftet Alexandre Dupont de Ligonnès nun knapp 1 Hektar, allesamt in terrassierter Steillage. In seinen Weinbergen wird ausschließlich manuell und naturnah bewirtschaftet, die Erträge sind mit 15 Hektoliter sehr niedrig. Auf synthetische Dünger und Pflanzenschutzstoffe wird vollständig verzichtet, im Keller wird  ausschließlich spontan vergoren. Beim Ausbau zeigt sich dann das genussvoll verspielte Händchen Alexandres: Im Holzfass, Edelstahl, Amphore sowie Ton-Ei (welche eher Ton-Granaten ähneln) werden seine Weine zu sächsischen Unikaten, die durch ihre feinsinnige Wildheit in den Bann ziehen.


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